Wer bin ich, was bin ich? – Ich bin ich: Patrick Seelheim.
Neunzehnhundertsechsundachtzig im verregneten Wuppertal geboren; im nassen Remscheid aufgewachsen und nun zum Studium im regnerischen Münster.
Ich bin Naturwissenschaftler - durch und durch. Die Frage nach dem „Warum“ geht mir nicht aus dem Kopf; ich will ES, die Welt, das Leben, den Kosmos verstehen, begreifen, durchdringen.
Aber auch Spielkind: Kreativ, begeisterungsfähig, naiv und manchmal stur, anders, verrückt. Ich habe eine Schwäche für (nutzlose) technische Spielereien, Grünzeug und abstruse Ideen.
Hinter mir liegen Schule, Abitur, EDV-Dienstleistung, Physik, Altgriechisch und Theater aber auch Agfa „Ritsch-Ratsch-Klick“, vollmanuelle Spiegelreflex, 6x6 und Dunkelkammer.
Vor mir liegt – die Zukunft.
Photographie ist für mich der kreative Ausgleich zum analytischen Denken als Chemiker. Photographieren heißt nicht, die Realität kopieren, sondern Träume und Ideen in Bilder bannen. Man muss die Realität interpretieren und inszenieren. Durch Reduktion des Offensichtlichen neues schaffen und dabei sich selbst verwirklichen.
Das heißt aber auch, Grenzen ausloten und erweitern, gar zu überschreiten versuchen.
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Patrick Seelheim lässt sich nicht so leicht in eine Schublade stecken.
Als Chemiestudent, der aufgrund seiner Fähigkeit zu analytischem Denken bereits das Prädikat „Traumstudent“ erworben hat, würde er im Prinzip in die Schublade „typischer Naturwissenschaftler“ passen. Außerdem interessiert er sich für Astronomie. Und da er auch handwerklich begabt ist, könnte man meinen, man habe es bei Patrick mit einem einseitigen Pragmatiker zu tun. Ein Trugschluss.
Neben den naturwissenschaftlichen hat Patrick auch diverse andere Interessen, die eher dem literarisch-künstlerischen Bereich zugeordnet werden können. Er mag klassische Musik und geht gern ins Theater. Er ist Rollenspieler und Cineast. Und Photograph.
Seine Photos sprechen für sich. Am besten lernt man Patrick jedoch kennen, wenn man ihn beim Photographieren beobachtet. Seine Bilder sind überlegt, ob weit voraus oder nur einen Augenblick lang sieht man ihnen nicht an. Dem Photographieren schenkt er seine volle Aufmerksamkeit, und er kann mit Leichtigkeit Stunden bei dem Versuch verbringen, ein perfektes Photo zu schießen. Diese totale Konzentrations- und Begeisterungsfähigkeit ist es, die Patrick von den meisten unterscheidet – was er auch macht, er ist mit Leib und Seele dabei.
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